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Jun 08 2016

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Nach dem erfolgreichen Saisonstart stand das zweite Spiel anlässlich der Makkabiade 2016 auf dem Programm.

Gegen ein „Allstar“-Team des jüdischen Sportfestes „Makkabiade“ verlor der FC Landtag am Ende 1:3.

Die Makkabiade ist die deutsche Meisterschaft der jüdischen Gemeinden in Deutschland. Nach 20 Jahren Pause spielten die jüdischen Sportvereine, die unter dem Dach von Makkabi Deutschland organisiert sind, ihre deutschen Meister im Sportpark Wedau in Duisburg in verschiedenen Sportarten wie Fußball oder Tennis aus. Mit über 18 Spielern war der FC Landtag angereist, so dass Trainer Wolfgang Euteneuer aus dem vollen schöpfen konnte. Das Spiel begann mit dem Anstoß durch die Sportministerin Christina Kampmann und dem FC-Präsidenten Walter Kern. Die Spieler des Makkabi-Teams legten ordentlich los und verbuchten schnell ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld. Die sich daraus ergebenden Chancen spielte man jedoch nicht richtig zu Ende, so dass das 0:0 hielt. Bei einem der Vorstöße des FCs tankte sich jedoch der FC-Spieler Centurion durch, und zog von der Kante des 16er auf das Tor ab. Der Schuss landete jedoch am Arm eines Gegenspielers, so das dem Schiedsrichter nichts anderes übrig blieb, als auf den 11-Meter-Punkt zu zeigen. Die Chance zum 1:0 ließ sich Stojan nicht nehmen und traf sicher zur Führung. Auch in der Folge blieb Makkabi zwar ein größerer Anteil am Spielgeschehen, daraus ergab sich jedoch keine hundertprozentige Torchance. Und nur Minuten nach dem ersten Elfmeterpfiff hätte der Schiedsrichter erneut einen Strafstoß geben müssen. Eddy spielte sich schön durch die gegnerische Abwehr, die ihn dann nur regelwidrig stoppen konnte. Aber der Schiedsrichter verweigerte – vielleicht auch wegen der großartigen Kulisse – den fälligen Elfmeter. In der Folge drehte Makkabi auf, und nutzte kurz vor der Halbzeit eine Unstimmigkeit in der FC-Abwehr. Nach einer schönen Flanke traf Makkabi zum 1:1. Damit ging es in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte blieb Makkabi stark, aber der FC hatte immer wieder gute Konterchancen. Beide Mannschaften blieben doch bei ihren Abschlüssen insgesamt zu zaghaft. Nach 50 Minuten hatte diese Zaghaftigkeit ein Ende: Nach einer schönen Ballstaffette landete der Ball am Strafraumeck und mit einem wirklichen Sonntagsschuss fand der Makkabi-Torschütze die Lücke im langen Eck des Torhüters und netzte ein. Nach dem 1:2 warf der FC noch einmal alles nach vorne. In der Folge dieses offenen Schlagabtausches ging es weiter spannend zu. Doch der Schlusspunkt gehörte dann den Hausherren von Makkabi. Nachdem der FC-Keeper bei einer Ecke kurz vor Schluss mit nach vorne geeilt war, reichte Makkabi ein Befreiungsschlag zur Mittellinie, wo ein Makkabi-Spieler das leere Tor durch eine einfache Verlängerung des hohen Balles nutzte und zum 1:3 Endstand traf.

Bericht: Johannes Koerner

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