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Sep 09 2008

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FCL verliert in Olsberg-Wulmeringhausen

Klassisch ausgekontert wurde der FC Landtag NRW im Hochsauerland. Bereits nach zwei Minuten klingelte es im Tor des FCL, das vom katzengleichen Ex-Abgeordneten und heutigen Regierungspräsidenten Helmut Diegel gehütet wurde. Der FCL machte das Spiel, hatte einen Vorteil im Ballbesitz von deutlichen 63 zu 37 Prozent gegenüber dem Team Straßen NRW, dieses aber knackte durch rasantes Flügelspiel die Abwehr des FCL in der ersten Hälfte gleich drei Mal. In der Pause fielen harte Worte in der Kabine des FCL. Ohrenzeugen berichten von einer Wutrede des FCL-Präsidenten Günter Langen, der, selbst Sauerländer, sich in seiner Heimat nicht in dieser Weise vorführen lassen wollte. Güla hatte in den ersten 45 Minuten als hängende Spitze agiert und war beim Verlassen des Spielfeldes mit stehenden Ovationen der zahlreichen Zuschauer bedacht worden. An ihm lag es also nicht. Und es gelang ihm auch, sein Team in der zweiten Halbzeit zu einer spürbaren Leistungssteigerung zu pushen. Nun war der Drang zum gegnerischen Tor vorhanden, der Wille, das Match zu drehen, der Wille zum absoluten Fight. Jürgen Unruhe, von dem überschnellen Oliver Wittke in Szene gesetzt, verkürzte auf 1 – 3. Wolfgang Euteneuer und Norbert Stiens, nach langer Verletzungspause endlich wieder im Aufgebot, sorgten jetzt auch für ein höheres spielerisches Niveau, das ergänzt wurde durch die kämpferische Einstellung von Willi Boltersdorf, Jens Harmeier, Werner Lohn und vor
allem von Lokalmatador Hubert Kleff. Letzterer war es auch, der unermüdlich auf dem rechten Flügel ackerte, sich gegen zwei gegnerische Verteidiger durchsetzte, maßgerecht Norbert Stiens bediente und so den Anschlusstreffer vorbereitete. Zwischendurch allerdings rappelte es wieder im FCL-Kasten. Aber die Parlamentsmannschaft gab nicht auf und schickte ihren pfeilschnellen Torjäger mit Erfolg auf die Reise. Zwei Mal haute Oleg Born die Kugel in die Maschen vom Team Straßen NRW. Mit unbändigem Kampfgeist, Spielwitz und Routine schrammte der FCL knapp am möglichen Unentschieden vorbei: Ein vermeidbares 4 – 6, wenn der FCL sich schon in der ersten Halbzeit auf seine Stärken besonnen hätte. Der starke Auftritt in Halbzeit zwei aber versöhnte die Fans mit ihren Lieblingen

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